Name: Versteigerungshaus Union Leo Spik; Kunstversteigerungshaus Union
Inhaber: Leo Spik (1894 – 1968)
Bestandsdauer: 1919 Kunsthandlung von Leo Spik gegründet, 1934 Übernahme des Auktionshauses Union, ab 1947 neue Räume am Kurfürstendamm, bis heute aktiv
Geschäftsadresse: Kurfürstendamm 201, Berlin (Charlottenburg);Tiergartenstraße 6, Berlin W 35 (Tiergarten); Rankestraße 5, Berlin W 50 (Mitte)
Spuren in den Akten: Versteigerte ab 1933 zunächst im Auftrag der jüdischen Eigentümer, später beschlagnahmtes Umzugsgut im Auftrag des OFPBis 1937 „Landesfinanzämter“. OFP waren die höchsten regional zuständigen Behörden der Reichsfinanzverwaltung. Ab Ende 1941 waren sie damit beauftragt, den Vermögensraub an den deportierten Jüdinnen*Juden zu planen und durchzuführen.. Spezialisierung auf Kunstobjekte ab 1941, vorrangig Kunstwerke und hochwertige Einrichtung sowie Antiquitäten. Versteigerte auch außerhalb seiner Geschäftsräume (z.B. bei Gerhard Harms).

