Staatliche Museen zu Berlin

Von der Antikenabteilung bis zum Münzkabinett: Verschiedene Sammlungsbereiche der Staatlichen Museen zu Berlin hinterließen in den Akten der Vermögensverwertungsstelle ihre Spuren.

In erster Linie war dabei die Expertise der Museumsmitarbeitenden gefragt. Manchmal folgte auf ein Gutachten auch ein Ankauf durch die jeweilige Abteilung – das zeigen exemplarisch die Fälle der Münzsammlung von Emil Julius Gumbel und der Antikensammlung von Ferdinand Mainzer.

Kurt Regling, Direktor des Münzkabinetts im Kaiser-Friedrich-Museum in Berlin, erwarb 1934 nach Begutachtung einige der Münzen aus Emil Julius Gumbels beschlagnahmtem Besitz für die Museumssammlung.

In die Antikenabteilung der Staatlichen Museen zu Berlin gelangten 1943 Teile der Antikensammlung von Ferdinand Mainzer, bevor die Sammlung zur Versteigerung kam.

Maschinenschriftliches Anschreiben mit Briefkopf des Kaiser-Friedrich-Museums, unterschrieben

Schreiben von Kurt Regling an das Finanzamt Moabit-West zur Münzsammlung Gumbel, 25. September 1934. BLHA, Rep. 36A (II) Nr. 13017, Bl. 71

Maschinenschriftliches Dokument: Auflistung von neunzehn Positionen, unten und links handschriftliche Anmerkungen.

Neunzehn Antiken aus dem Besitz von Ferdinand Mainzer für die Staatlichen Museen zu Berlin, 1. März 1943. Berlin BLHA, Rep. 36A (II) Nr. 24852, Bl. 36

Wie war die Islamische Abteilung der Staatlichen Museen am Verkauf des Kunstbesitzes von Oskar Skaller beteiligt?