NS-Kunstraub in den Akten der Vermögensverwertungsstelle Berlin
Kunst- und Antiquitätenhandel
Ob durch Direktverkäufe oder auf Versteigerungen: Kunst- und Antiquitätenhändler*innen gelangten auf unterschiedlichen Wegen an die geraubten Objekte.
Durch die Fülle der Gegenstände profitierten sie von oftmals geringen Preisen, zu denen sie die Objekte erwerben und dann gewinnbringend weiterverkaufen konnten.
Eine Seite des Versteigerungsprotokolls zum Besitz von Oskar Skaller, 16. Januar 1942. BLHA, Rep. 36A (II) Nr. 36160, Bl. 24v
Der Antiquitätenhändler Rudolf Sobczyk erwarb 1944 zwei Ölgemälde aus dem Besitz von Robert Weinberg. Ebenso wie „Bombengeschädigte“ und Wehrmachtsangehörige konnte er direkt von der Vermögensverwertungsstelle kaufen; 6. Juni 1944. BLHA, Rep. 36A (II) Nr. 39326, Bl. 117v
Der Antiquitätenhändler Otto Möhrke erwarb drei Ölgemälde aus dem geraubten Besitz der Brüder Georg und Martin Tietz, 17. Februar 1943. BLHA, Rep. 36A (II) Nr. 39326, Bl. 108
Der Antiquitätenhändler Otto Möhrke erwarb drei Ölgemälde aus dem geraubten Besitz der Brüder Georg und Martin Tietz, 17. Februar 1943. BLHA, Rep. 36A (II) Nr. 38058, 108v
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