Kunst- und Antiquitätenhandel

Ob durch Direktverkäufe oder auf Versteigerungen: Kunst- und Antiquitätenhändler*innen gelangten auf unterschiedlichen Wegen an die geraubten Objekte.

Durch die Fülle der Gegenstände profitierten sie von oftmals geringen Preisen, zu denen sie die Objekte erwerben und dann gewinnbringend weiterverkaufen konnten.

Maschinenschriftliches Dokument: tabellarisch strukturierte Liste von neunzehn Positionen an Objekten mit Erwerber*innen

Eine Seite des Versteigerungsprotokolls zum Besitz von Oskar Skaller, 16. Januar 1942. BLHA, Rep. 36A (II) Nr. 36160, Bl. 24v

Maschinenschriftliches Dokument: tabellarisch strukturierte Liste mit Stempel; handschriftliche Anmerkungen
Der Antiquitätenhändler Rudolf Sobczyk erwarb 1944 zwei Ölgemälde aus dem Besitz von Robert Weinberg. Ebenso wie „Bombengeschädigte“ und Wehrmachtsangehörige konnte er direkt von der Vermögensverwertungsstelle kaufen; 6. Juni 1944. BLHA, Rep. 36A (II) Nr. 39326, Bl. 117v
  • Maschinenschriftliches Dokument: tabellarisch strukturierte Liste von neun Positionen an Hausrat. Handschriftlich sind die Erwerber*innen und Erlöse notiert; Vorder- und Rückseite
    Der Antiquitätenhändler Otto Möhrke erwarb drei Ölgemälde aus dem geraubten Besitz der Brüder Georg und Martin Tietz, 17. Februar 1943. BLHA, Rep. 36A (II) Nr. 39326, Bl. 108
  • Maschinenschriftliches Dokument: tabellarisch strukturierte Liste von neun Positionen an Hausrat. Handschriftlich sind die Erwerber*innen und Erlöse notiert; Vorder- und Rückseite
    Der Antiquitätenhändler Otto Möhrke erwarb drei Ölgemälde aus dem geraubten Besitz der Brüder Georg und Martin Tietz, 17. Februar 1943. BLHA, Rep. 36A (II) Nr. 38058, 108v