Der Einsatzstab des Chefideologen der NSDAP, Alfred Rosenberg, hatte großes Interesse an jüdischen Kunst- und Kultgegenständen sowie Büchern zu jüdischen Themen. Diese wurden für die eigene antisemitische „Forschungstätigkeit“ der Dienststelle verwendet. Zudem erhielt der Einsatzstab in einigen Fällen „entartete Kunst“„Entartete Kunst“ war die propagandistische Bezeichnung des NS-Regimes für Kunst, die es politisch und ästhetisch ablehnte. aus geraubtem Vermögen. Da diese Gegenstände nicht auf dem freien Markt verkauft werden durften, stellte die Vermögensverwertungsstelle sie dem Einsatzstab unentgeltlich zur Verfügung.