30. Januar 1933
Adolf Hitler wird zum Reichskanzler ernannt. Die Nationalsozialist*innen beginnen sofort mit dem autoritären Umbau des Staates. Politische Gegner*innen und Jüdinnen*Juden werden festgenommen und angegriffen.


1. April 1933
Die NSDAP organisiert einen reichsweiten Boykott von Geschäften jüdischer Inhaber*innen. Parteimitglieder postieren sich vor den Geschäften und belästigen oder attackieren Besitzer*innen und Kundschaft.
7. April 1933
Mit dem Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums werden Jüdinnen*Juden aus dem Staatsdienst entfernt.
26. Mai 1933
Das Gesetz über die Einziehung„Verfall“ und „Einziehung“ bezeichnete im Kontext der Reichsfinanzverwaltung die Einbehaltung von beschlagnahmten Gegenständen zugunsten des Staates. kommunistischen Vermögens erlaubt es dem NS-Staat, auf das Eigentum kommunistischer Organisationen und ihrer Mitglieder zuzugreifen.
14. Juli 1933
Das Gesetz über die Einziehung„Verfall“ und „Einziehung“ bezeichnete im Kontext der Reichsfinanzverwaltung die Einbehaltung von beschlagnahmten Gegenständen zugunsten des Staates. volks- und staatsfeindlichen„Reichsfeind“ war die nationalsozialistische Bezeichnung für Personen, deren Religion, Herkunft oder politische Überzeugung den Vorgaben des Regimes nicht entsprachen. Vermögens und das Gesetz über den Widerruf von Einbürgerungen und die Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit werden am selben Tag verabschiedet.
Erfahre hier mehr über die Gesetze
August 1933
Das Finanzamt Moabit-West wird reichsweit für die „Verwertung“„Verwertung“ bezeichnet alle Maßnahmen, die von der Reichsfinanzverwaltung ergriffen wurden, um geraubtes Vermögen der Staatskasse zuzuführen. von Vermögenswerten zuständig, die aufgrund der Ausbürgerung ihrer Besitzer*innen dem Staat verfallen„Verfall“ und „Einziehung“ bezeichnete im Kontext der Reichsfinanzverwaltung die Einbehaltung von beschlagnahmten Gegenständen zugunsten des Staates..
23. August 1933
Die erste Ausbürgerungsliste wird im ReichsanzeigerAmtliches Presseorgan des Deutschen Reiches. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden dort unter anderem auch Ausbürgerungen und Vermögenseinziehungen publiziert. veröffentlicht. Unter den ausgebürgerten Personen sind vor allem Schriftsteller*innen und politische Funktionär*innen. Ihr Vermögen wird beschlagnahmtDurch die Beschlagnahme von Vermögen wurde den Besitzer*innen vorerst die Verfügungsgewalt über dieses entzogen und unter staatliche Verwaltung gestellt..
Erste Ausbürgerungsliste im ReichsanzeigerAmtliches Presseorgan des Deutschen Reiches. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden dort unter anderem auch Ausbürgerungen und Vermögenseinziehungen publiziert., 25. August 1933. Deutscher ReichsanzeigerAmtliches Presseorgan des Deutschen Reiches. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden dort unter anderem auch Ausbürgerungen und Vermögenseinziehungen publiziert. und Preußischer StaatsanzeigerAmtliches Presseorgan des Deutschen Reiches. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden dort unter anderem auch Ausbürgerungen und Vermögenseinziehungen publiziert. 1933, Nr. 198, S. 1
22. September 1933
Die Reichskulturkammer wird gegründet. Sie ist die Dachinstitution für alle im Kulturbereich Beschäftigten und gliedert sich in sieben Einzelkammern (z.B. Reichskammer der bildenden Künste). Eine Mitgliedschaft in einer der Einzelkammern ist verpflichtend. Jüdische Künstler*innen, Kunsthändler*innen und Sachverständige werden nach und nach von der Mitgliedschaft ausgeschlossen. Ein Ausschluss aus der Reichskulturkammer kommt einem Berufsverbot gleich.