1942

Die Vermögensverwertungsstelle beim OFP Berlin wird gegründet. Sie übernimmt die Fälle und Mitarbeiter*innen der Ausbürgerungsabteilung im Finanzamt Moabit-West.

Auf der Wannseekonferenz verständigen sich Vertreter der Reichsregierung und der NSDAP über die Organisation der Ermordung aller Jüdinnen*Juden im nationalsozialistischen Machtbereich.

Der Reichsfinanzverwaltung wird nun auch die Ausplünderung von politischen Gegner*innen, sogenannten Reichsfeinden, innerhalb Deutschlands übertragen. Bis zu diesem Zeitpunkt war hierfür die Gestapo in den Ländern zuständig.

Das Hauptwirtschaftsamt der Stadt Berlin übernimmt von der Vermögensverwertungsstelle die Wohnungseinrichtungen der deportierten Berliner Jüdinnen*Juden. Die Einrichtungsgegenstände werden an die Berliner Bevölkerung weitergegeben.