26. April 1938
Die Verordnung über die Anmeldung des Vermögens von Juden verpflichtet die als Jüdinnen*Juden Verfolgten, eine detaillierte Aufstellung ihres Vermögens an die Wohnsitzfinanzämter abzuliefern.
18. Juni 1938
Adolf Hitler sichert sich mit einem „FührervorbehaltAdolf Hitlers Projekt zur Sammlung von Kunst für ein geplantes „Führermuseum“ in Linz.“ einen bevorzugten Zugriff auf beschlagnahmte Kunstsammlungen in Österreich und schafft damit die Grundlage für die Sammlung des geplanten „Führermuseums“.
18. August 1938
Deutsche Jüdinnen*Juden, die keinen „anerkannten jüdischen“ Vornamen haben, müssen ab dem 1. Januar 1939 zusätzlich die ZwangsnamenAb dem 1. Januar 1939 mussten Jüdinnen*Juden den zusätzlichen Vornamen Sara bzw. Israel führen. Israel oder Sara führen. Jüdinnen*Juden sollen so schneller identifiziert werden können.
8.–10. November 1938
Die Nationalsozialist*innen initiieren reichsweit antijüdische Pogrome. Antisemit*innen zerstören und plündern Geschäfte, Wohnungen und Synagogen. Mehrere hundert Jüdinnen*Juden werden ermordet und über 10.000 verhaftet.

November bis Dezember 1938
Jüdinnen*Juden werden gezwungen durch die Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben im Zuge der NovemberpogromeVon den Nationalsozialist*innen organisierte und gelenkte Gewalttaten gegen jüdische Menschen und Einrichtungen in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938. ihre Gewerbebetriebe meist unter Wert zu verkaufen. Zudem werden sie verpflichtet, mit der „JudenvermögensabgabeNach den Novemberpogromen eingeführte Zwangsabgabe für Jüdinnen*Juden. Sie wurden verpflichtet, die Schäden des gegen sie gerichteten Pogroms zu begleichen.“ die vom antisemitischen Mob verursachten Schäden der Pogrome zu bezahlen.